Wie lange dauert die Erstellung einer neuen Website?
Die Erstellung einer Website hängt von Umfang und den Anforderungen ab. Für kleinere Corporate Websites sollten Sie ca. zwei bis drei Monate einplanen. Größere Projekte mit individuellen Funktionen brauchen mehr Zeit – wichtig ist ein klarer Prozess, damit Sie jederzeit wissen, wo das Projekt steht.
Wieviel kostet eine Website?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht – und das ist keine Ausrede, sondern die ehrliche Wahrheit.
Der Preis einer Website hängt davon ab, was sie leisten soll: Wen soll sie erreichen? Welche Inhalte, Funktionen und Prozesse stecken dahinter? Eine Website ist kein Standardprodukt vom Regal – sie entsteht individuell, für Ihr Unternehmen, Ihre Ziele, Ihre Kunden.
Als Orientierung: Kleine bis mittlere Websites liegen bei uns zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Komplexere Projekte – etwa mit Produktdatenbanken, Systemanbindungen oder umfangreichem Content – liegen entsprechend darüber. Dabei spielt auch eine Rolle, wie viel Unterstützung Sie benötigen: Wer pflegt die Inhalte? Wer schreibt die Texte? Wer erstellt den Content? Je nachdem, ob Sie das selbst übernehmen oder dabei begleitet werden möchten, verändert sich der Aufwand – und damit auch das Budget.
Was den Unterschied macht, ist nicht das Design allein, sondern der Aufwand dahinter: Konzept, Strategie, Struktur, Texte, Technik. Eine Website, die wirklich etwas leistet, braucht diesen Unterbau.
Betrachten Sie es als Investition – in einen der nach wie vor wichtigsten Kontaktpunkte zwischen Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden. Eine gute Website begleitet Sie für mehrere Jahre. Und wer sie regelmäßig pflegt und mit relevanten Inhalten füllt, gewinnt mit der Zeit immer mehr Sichtbarkeit – organisch, nachhaltig, ohne laufende Werbekosten.
Unser Tipp: Fragen Sie nicht zuerst nach dem Preis – fragen Sie, was die Website für Ihr Unternehmen bewirken soll. Dann ergibt sich das Budget aus dem Ziel, nicht umgekehrt.
Welche Inhalte müssen wir als Unternehmen bereitstellen – und was übernimmt die Agentur?
Die kurze Antwort: So viel oder so wenig, wie Sie möchten – wir passen uns Ihren Möglichkeiten an.
Die ehrliche Antwort: Je mehr Sie über Ihr Unternehmen, Ihre Leistungen und Ihre Kunden einbringen, desto besser wird das Ergebnis. Niemand kennt Ihr Geschäft besser als Sie. Dieses Wissen – in Gesprächen, Briefings oder vorhandenen Unterlagen – ist der Rohstoff, aus dem wir arbeiten.
Was Unternehmen typischerweise beisteuern: grundlegende Informationen zu Leistungen und Produkten, Logofiles und vorhandene CI-Materialien, Fotos oder Zugang für einen Fotografen sowie Feedback in den Abstimmungsrunden. Das ist in der Regel überschaubar und gut in den Projektalltag integrierbar.
Was wir übernehmen können: Texterstellung und Lektorat, Konzeption und Strukturierung der Inhalte, Bildrecherche oder Fotoproduktion, die Aufbereitung von Rohmaterial – und das Einpflegen aller Inhalte in die fertige Website. Wer uns möglichst viel überlassen möchte, kann das tun. Wer selbst Hand anlegen will, ist ebenso willkommen.
Wichtig zu wissen: Inhalte sind oft der größte Zeitfaktor in einem Webprojekt – auf beiden Seiten. Wir besprechen daher früh im Projekt, wer was übernimmt. So gibt es keine bösen Überraschungen – weder beim Zeitplan noch beim Budget.
Können bestehende Inhalte bei einem Relaunch übernommen werden?
Ja – aber die bessere Frage ist: Welche Inhalte sollten übernommen werden?
Ein Relaunch ist kein Umzug, bei dem man einfach alles in neue Kartons packt. Er ist eine Chance, neu zu bewerten, was wirklich funktioniert. Und ehrlich gesagt: Bei den meisten Projekten, die zu uns kommen, ist ein Großteil der bestehenden Inhalte nicht mehr zeitgemäß – nicht weil sie schlecht geschrieben sind, sondern weil sich die Spielregeln verändert haben.
Eine Website, die vor fünf Jahren gebaut wurde, war auf eine andere Nutzung ausgelegt. Besucher haben sich damals noch mehr Zeit genommen. Sie haben gelesen, gescrollt, sich durchgeklickt. Heute müssen Inhalte schneller überzeugen, klarer strukturiert sein und auf den Punkt kommen.
Dazu kommt ein Faktor, den viele unterschätzen: SEO hat sich grundlegend gewandelt. Früher reichte es, Keywords in Fließtexte zu streuen. Heute bewertet Google den inhaltlichen Zusammenhang einer Seite, die Struktur, die Tiefe – und zunehmend auch, wie gut Inhalte von KI-Systemen verstanden und weiterempfohlen werden. GEO, also Generative Engine Optimization, ist kein Zukunftsthema mehr: Wer möchte, dass sein Unternehmen in KI-generierten Antworten auftaucht, braucht Inhalte, die klar, strukturiert und zitierfähig sind. Das ist ein anderes Handwerk als klassische Werbetexte.
Was das für Ihren Relaunch bedeutet: Wir sichten gemeinsam Ihre bestehenden Inhalte, identifizieren was übernommen, überarbeitet oder neu gedacht werden sollte – und bauen darauf eine Inhaltsstruktur, die nicht nur für heute, sondern auch für morgen trägt.
Wie wird sichergestellt, dass unsere Website bei Google und in KI-Suchen gefunden wird?
Die kurze Antwort: Indem wir SEO nicht als Anhängsel behandeln, sondern als Teil des Fundaments.
Struktur, Inhalte und technische Umsetzung werden von Anfang an so geplant, dass Suchmaschinen und KI-Systeme verstehen, wer Sie sind, was Sie anbieten und für wen Sie es tun. Konkret bedeutet das: eine saubere Informationsarchitektur, die thematische Relevanz aufbaut, Texte die echte Fragen Ihrer Zielgruppe beantworten, technisch einwandfreie Umsetzung – Ladezeiten, Mobile-Optimierung, strukturierte Daten – und eine interne Verlinkung, die Suchmaschinen durch Ihre Inhalte führt.
Der Teil, der gerade massiv an Bedeutung gewinnt: KI-Suchen wie ChatGPT, Perplexity oder Googles AI Overviews ziehen keine Linklisten – sie synthetisieren Antworten aus Quellen, denen sie vertrauen. Wer hier auftauchen will, braucht Inhalte, die klar strukturiert, inhaltlich präzise und zitierfähig sind. Keine Marketingfloskeln, sondern echte Substanz. Das ist Generative Engine Optimization – und es verändert, wie wir Inhalte aufbauen und formulieren.
Was wir nicht versprechen: Platz eins bei Google in vier Wochen. Was wir versprechen: eine Website, die technisch und inhaltlich so aufgestellt ist, dass sie langfristig Sichtbarkeit aufbaut – in klassischen Suchen und in der KI-gestützten Suche.
Was passiert nach dem Go-Live – gibt es Support, Wartung und Weiterentwicklung?
Ja – und das ist uns wichtig. Eine Website ist kein Projekt mit Abgabedatum, sondern ein digitales Instrument, das gepflegt und weiterentwickelt werden will.
Nach dem Go-Live bieten wir verschiedene Modelle an: von der reaktiven Betreuung auf Anfrage bis hin zu festen Wartungspaketen, die regelmäßige Updates, Sicherheits-Checks und kleine Anpassungen abdecken. Was passt, klären wir gemeinsam – abhängig von Ihrer Website, Ihrem CMS und Ihrem internen Team.
Was in der Praxis häufig gefragt ist: Inhaltspflege und Aktualisierungen, technische Updates des CMS und der eingesetzten Plugins, Anpassungen bei neuen Leistungen oder veränderten Unternehmensstrukturen, sowie die Weiterentwicklung einzelner Bereiche – neue Seiten, neue Funktionen, neue Kampagnen.
Und noch etwas: Websites, die nach dem Launch sich selbst überlassen werden, veralten schnell – technisch und inhaltlich. Gerade im Hinblick auf SEO und GEO ist eine lebendige, aktuell gehaltene Website ein klarer Vorteil gegenüber einer, die seit zwei Jahren unberührt im Netz steht.
Wir verstehen uns als langfristiger Partner – nicht als Dienstleister, der nach Projektabschluss abtaucht.
Wie können wir später selbst Inhalte ändern und neue Seiten anlegen?
Wir setzen auf benutzerfreundliche Content-Management-Systeme wie z.B. Contao oder NEOS. Sie können ohne Programmierkenntnisse Texte anpassen, Bilder austauschen oder neue Seiten anlegen. Natürlich gibt es dazu eine Schulung für Ihr Team.